Adresse:
Niederlausitzer Heidemuseum
Schlossbezirk 3
03130 Spremberg
Homepage Öffnungszeiten:
Dienstag - Freitag 09.00 - 17.00 Uhr
Samstag, Sonntag sowie an Feiertagen 14.00 - 17.00 Uhr
Aus einer frühdeutschen, romanischen Turmburg um 1100 entstanden, ist das Schloss Spremberg unter der Regentschaft der Herzöge von Sachsen-Merseburg zu einer frühbarocken Vierflügelanlage ausgebaut worden. Die Baugeschichte ist seit dem 11. Jahrhundert belegt, wobei der untere Teil des großen Hauptturmes mit seinen bis zu vier Meter dicken Mauern der älteste Teil der Schlossanlage ist. Im Erdgeschoss des Haupthauses sind in drei Räumen Deckengewölbe mit Bemalungen des 16. Jahrhunderts erhalten.
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Während der Regentschaft der Merseburger Herzöge, zwischen 1680 und 1738, wurde die Burg endgültig zum Schloss ausgebaut. Nach dem Aussterben der Merseburger Besitzerlinie fiel das Schloss 1738 in kursächsischen Besitz. Von diesem Zeitpunkt an diente es bis 1997 vor allem Verwaltungszwecken. Zahlreiche Umbauten im Inneren machten es über den Zeitraum von ca. 250 Jahren zu einem fast zeitlosen Nutzgebäude.
Im Schloss befindet sich heute neben anderen Einrichtungen auch das Spremberger Heimatmuseum, in dem unter anderem in eine ständige Ausstellung über Leben und Werke des Spremberger Schriftstellers Erwin Strittmatter informiert wird.
In der Freianlage befindet sich eine Bauernhofanlage mit einem originalen wendischen Bauernhaus aus Groß Buckow, welches hierhin umgesetzt wurde. Auch ein Lapidarium mit Einzelstücken aus dem Dörferabriss durch den Braunkohleabbau ist hier zu sehen.

Das Schloss von Spremberg