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Die Markgrafensteine sind die größten bisher in Brandenburg gefundenen Findlinge. Schon Goethe und Theodor Fontane besuchten im 19. Jahrhundert diese Steine. Die beiden Findlinge tragen die Namen Großer und Kleiner Markgrafenstein. Beide Findlinge kamen während der Gletschervorstöße des Eiszeitalters mit dem Inlandeis aus Skandinavien. Diese aus etwa 1420 Millionen Jahre alten rotem Karlshamn-Granit bestehenden Findlinge hatte die Saale- oder Weichseleiszeit aus Schweden bis auf den Sandberg in den Rauenschen Bergen transportiert, wo sich eine Reihe weiterer großer Steine befindet. Sie zählen zu den größten ihrer Art in Deutschland.
Der Große Markgrafenstein war mit ca 700 bis 750 Tonnen der größte Findling Brandenburgs bevor Teile des Gesteins abgesprengt wurden. Der Kleine Markgrafenstein ist nun der der größte Findling in Brandenburg ist mit einem geschätzten Gewicht von etwa 280 Tonnen.
Aus einem Teil des Großen Markgrafensteins wurde um 1828 die vor dem Alten Museum im Lustgarten in Berlin-Mitte stehende Granitschale gefertigt. Der Restblock blieb als Überbleibsel des Großen Markgrafensteins erhalten.

Kleiner Markgrafenstein