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Bergheider Straße 4
03238 Lichterfeld
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Tagesöffnungszeit Montag - Sonntag, Feiertags |
Nachtlichtöffnungszeit Freitag, Samstag und Feiertags |
Hauptsaison März bis Oktober |
10.00 - 19.00 Uhr
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19.00 - 20.00 Uhr Mai bis August bis 22.00 Uhr |
Wintersaison November bis Februar |
11.00 - 16.00 Uhr Montag + Dienstag geschlossen |
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F60 ist die Serienbezeichnung von fünf Förderbrücken im Lausitzer Braunkohletagebau. Sie wurden vom ehemaligen VEB TAKRAF in Lauchhammer gebaut und sind die größten beweglichen technischen Arbeitsmaschinen der Welt. Als Abraumförderbrücke transportieren sie den Abraum, der über dem Kohleflöz lagert. Die maximale Abtragsmächtigkeit beträgt 60 Meter, daher auch die Bezeichnung F60. Mit einer Förderlänge von 502 Meter wird sie als liegender Eiffelturm bezeichnet. Insgesamt ist sie bis zu 80 Meter hoch und 240 Meter breit. Im betriebsfähigen Zustand wiegt sie 13.600 Tonnen.
Im Lausitzer Braunkohlerevier sind heute noch drei F60 in Betrieb: in den Braunkohletagebauen Jänschwalde, Welzow-Süd und Nochten. Eine weitere F60 steht im Tagebau Reichwalde und wird momentan auf moderne Technik umgerüstet, sie soll 2010 mit der Wiederinbetriebnahme des Tagebaus wieder verwendet werden. Die fünfte und letzte gebaute Förderbrücke ist für Besucher begehbar und steht in Lichterfeld-Schacksdorf.
Die stillgelegte Förderbrücke von Lichterfeld-Schacksdorf wurde von 1991 bis 1992 im brandenburgischen Braunkohletagebau Klettwitz-Nord bei Klettwitz eingesetzt. Die Förderbrücke ist heute als Projekt der Internationalen Bauausstellung Fürst-Pückler-Land Besuchern zugänglich.

Abraumförderbrücken F 60