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Naturparkhaus von Bad Liebenwerda

Adresse:
Besucherinformationszentrum Naturparkhaus
Markt 20
04924 Bad Liebenwerda
Homepage

Öffnungszeiten:
April bis Oktober: Mittwoch bis Sonntag / Feiertag: 9 bis 17 Uhr
November bis März: Mittwoch bis Freitag: 10 bis 16 Uhr

Das Gebiet des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft von etwa 484 km² wurde von der vor ca. 180.000 Jahren zu Ende gegangenen Saaleeiszeit geform. Noch heute ist die Landschaft geprägt von den Grundmoränen und Endmoränenzügen, dem Urstromtal und den Sanderflächen dieser Eiszeit. Die von ihr hinterlassenen natürlichen Seen sind inzwischen längst verlandet, so dass die heute vorhandenen Wasserflächen alle durch Menschenhand entstanden sind. Im Süden des Naturparks durchfließt die Schwarze Elster das Niederlausitzer Urstromtal. Auf sandigen Hochflächen erstrecken sich im Norden große zusammenhängende Waldgebiete.

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Das Naturparkhaus in Bad Liebenwerda ist das Besucherinformationszentrum des Naturparks. Einst war es ein Wohnhaus, ab dem 19. Jahrhundert dann königliche Oberförsterei. Heute ist das Haus für alle offen und repräsentiert auf etwa 80 m2 die Schönheiten und Besonderheiten der Landschaft des Naturparks.

Beim Sehen, Hören und Fühlen geht es in die virtuelle Welt von Heide, Streuobst oder Bergbaufolgelandschaft. Hier kann man ganz ungefährlich zum Gipfelstürmer werden, denn das Modell des Rothsteiner Felsens ist auch zum Besteigen gedacht. Ein Memory mit acht verschiedenen Apfelsorten lädt nicht nur zum Spielen ein, sondern gibt schon mal einen kleinen Einblick in die Vielfalt der Sorten. Zum Verschnaufen kann man dann z.B. Platz auf den Plauderbänken nehmen und sich interessante Geschichten aus dem Norden oder dem Süden des Naturparks in den entsprechenden Dialekten erzählen lassen. So verläuft auch heute noch eine Sprachgrenze mitten durch den Naturpark. In dieser Mitte, einem großen Waldkomplex, dem heutigen Naturschutzgebiet „Forsthaus Prösa“ war einst das Auerhuhn (das Logo des Naturparks) heimisch. Einen Eindruck von diesem imposanten Großvogel erhält man anhand der Präparate von Hahn, Henne und Küken. Dazu gibt es die Balzrufe des Hahns und interessante Informationen zu dieser, vom Aussterben bedrohten Tierart.


Kranich
Foto: wikipedia
Quelle: wikipedia
 
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