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Hütten- und Fischereimuseum Peitz

Adresse:
Förderverein Hüttenwerk Peitz e.V.
Hüttenwerk 1
03185 Peitz
Homepage

Öffnungszeiten:
Montag-Freitag: 10:00-16:00 Uhr
Samstag-Sonntag: 10:00-18:00 Uhr

Seit nun schon 200 Jahren steht die alte Hochofenhalle auf dem Gelände des Hüttenwerkes am südlichen Rand von Peitz. Sie ist ein Zeugnis wie lange Peitz bereits von der Eisenverarbeitung geprägt wird. Hier, in der heute ältesten funktionstüchtigen Eisengießerei Deutschlands, wurde das in der Gegend reichlich vorhandene Raseneisenerz verarbeitet. Das lag unmittelbar unter der Humus- oder Torfschicht der Niederungsgebiete, war leicht im Tagebauverfahren abzubauen und enthielt ca. 25 bis 35 Prozent reines Eisen.

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Nach der Stilllegung der Produktion befindet sich hier seit 1973 das Peitzer Hüttenmuseum. Heute wird in dem technischen Denkmal sogar wieder zu besonderen Anlässen geschmolzen.

Aber auch die Fischerei ist seit Jahrhunderten in Peitz beheimatet. Im größten zusammenhängenden Teichgebiet Deutschlands wird der bei Fischliebhabern geschätzte Peitzer Karpfen gezüchtet. Im Fischereimuseum kann man sich an Hand verschiedener Ausstellungsstücke und Schautafeln über die Binnenfischerei informieren. Hier findet sich zum Beispiel ein Schweffkahn und Reusenmodelle, aber auch Informationen zu Fangtechniken wie der Eis- und Elektrofischerei.

Abgerundet wird die Ausstellung durch einen Naturlehrpfad durch das Peitzer Teichgebiet.

 
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